Die Eindrücke der Erasmus-Woche in Deutschland immer noch lebhaft im Gedächtnis, war es schon wieder Zeit, Koffer zu packen für die zweite Mobility nach Sofia in Bulgarien.

Frau Kleinlein-Wagner in ihrer Funktion als Erasmus-Koordinatorin, Rektorin Frau Heid, sowie Fachlehrer Herr Kraus fuhren mit Jessica Lade (6a), Leon Brehm (8aM), Jule Röder (9aM), Elias Brehm (9aM) und Jona Götz (9aM) zunächst mit dem Zug über Würzburg zum Flughafen nach Frankfurt. Von hier aus ging es mit der Lufthansa weiter zu unserem Bestimmungsort Sofia. Der Flug verlief angenehm, vor allem weil eine Stewardess uns mit Schokolade verwöhnte.

In Sofia wurden unsere Schüler*innen sehr freundlich von den Gasteltern empfangen, während wir Lehrkräfte von Elena Bozova, der bulgarischen Erasmus-Kollegin, aufs Herzlichste begrüßt wurden.



In der Schule wurden die Schüler*innen und begleitenden Lehrkräfte aller vier Nationen am Montag, 7.11., sehr warmherzig willkommen geheißen: Lehrkräfte in landestypischer Tracht boten frisch gebackenes Brot mit Salz an, musikalische und tänzerische Darbietungen verschiedener Klassenstufen und eine Begrüßungsrede der Schulleiterin folgten. Zusätzlich erhielten wir eine Kurzlektion in bulgarischer Sprache. Ein Gemeinschaftsprojekt in der Turnhalle, bei dem Teams, die aus verschiedenen Nationen bestanden, ein Wort aus großen Dominosteinen basteln sollten, das zu unserem Motto „I am environment“ passte, beendete die vormittäglichen Aktivitäten.

Mittags luden uns die bulgarischen Eltern zu einem Buffet ein, bestehend aus köstlichen landestypischen Speisen.


Der Nachmittag des ersten Tages war dem Besuch der Boyana Church gewidmet, die seit 1979 dem UNESCO Welterbe angehört.

Am Abend tauchten wir dann so richtig in die traditionelle bulgarische Welt ein: Im Restaurant „Chevermeto“ durften wir uns nach dem Essen professionellen nationalen Tänzen hingeben.

Zwei Workshops bestimmten den Vormittag des zweiten Tages unseres Aufenthalts: Im ersten konnte aus einem hölzernen Löffel, Wolle und Naturmaterialien eine Puppe, die so genannte Hochzeitspuppe, gebastelt werden. Im zweiten Workshop sollten die Schüler jeder Nation ihren gemeinsamen ökologischen Fußabdruck während des Aufenthalts in Sofia ermitteln.

Der Nachmittag war einer Führung durch die Geschichte Sofias gewidmet.



Am 9. November besuchten alle Schüler*innen und Lehrkräfte gemeinsam ein naturwissenschaftliches Museum, das „TechnoMagicalLand“, wo uns junge Mitarbeiter die Geheimnisse naturwissenschaftlicher Phänomene erklärten. Anschließend besuchten wir den „Kambanite Komplex“, eine Anlage, in der Glocken aus 68 Ländern installiert sind, die Kinder der Welt vereinen sollen und infolgedessen auch nur von Kindern zum Klingen gebracht werden dürfen. Zum Abschluss des Tages fuhren wir in den „Vitosha“-Park, um die „Golden Bridges“, eine Muränenlandschaft zu besichtigen.



Highlight der Erasmus-Woche in Bulgarien stellte am 10. November der Besuch der zweitgrößten Stadt Bulgariens „Plovdiv“ dar. Bei nahezu sommerlichen Temperaturen besuchten wir das Amphi-Theater, ein volkskundliches Museum und genossen die fröhliche Atmosphäre in der Stadt, die 2019 europäische Kulturhauptstadt war.


Nach der Verabschiedung in der Turnhalle, bei der jede Nation einen musikalischen Beitrag leistete, mussten wir uns am 11. November wieder von unseren Kolleg*innen aus Tschechien, Österreich und Italien und unseren bulgarischen Gastgebern verabschieden.

 

Annette Kleinlein-Wagner